Homoeopathia viva - Zeitschrift für Klassische Homöopathie

Falldarstellungen - Arzneimittelbilder - Materia medica


Homoeopathia viva ist eine Fachzeitschrift für Klassische Homöopathie, die halbjährlich in den Jahren 2003 bis 2025 erschienen ist. Sie richtet sich an Praktizierende und Interessierte der Klassischen Homöopathie wie auch noch in Ausbildung befindliche Personen, die einen Einblick in ein möglichst umfangreiches Spektrum des homöopathischen Arzneimittelschatzes erhalten wollen. Alle 46 Ausgaben plus die beiden Sonderhefte sind weiterhin erhältlich.




HZeitschrift Homoeopathia viva zum Theme
Die aktuelle und letzte Ausgabe 2/25 "Nosoden und Sarkoden II"

Mit Beiträgen und Fällen zu:
Nosoden: Streptococcinum (zwei Fälle), Bacillinum (Kasuistik plus zwei Kurzfalldarstellungen), Medorrhinum (zwei Fälle), Influenzinum, Lyssinum.
Sarkoden: Thyreoidinum (Schilddrüsengewebe), Oxytocinum, Folliculinum (Östrogenhormon), Umbilicus humanus (Nabelschnur)

Hier geht es zur Inhaltsbeschreibung der Ausgabe 2/25.





Aktion "Abverkauf 2026" (bis Ende Mai)

Nach dem Erscheinen der letzten Ausgabe 2/25 möchte der Thomas Schweser Verlag die Lagerbestände reduzieren (auch wegen eines wahrscheinlichen Umzugs ins den nächsten zwei Jahren). Aus diesem Grund gibt es folgende zwei Aktionen:

Reduzierung der Einzelheftpreise beim Erwerb ab drei bzw. ab sieben Heften (in letzterem Fall werden auf bestimmte Ausgaben Nachlässe bis 70 % gewährt).

Ermäßigung von 55/60 % bei der Abnahme ab sieben bzw. ab 12 Jahrgängen der Homoeopathia viva.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite "Abverkauf 2026".





Gesamtübersicht der Beiträge aller Arzneimittel in der Homoeopathia viva von 2002 bis 2025

Gesamtuebersicht_Homoeopathia_viva.pdf






Homöopathische Familien“ - homöopathisch ähnliche Arzneimittel
 
Ein besonderes Anliegen dieser Homöopathie-Zeitschrift ist die Wahrnehmung der Arzneien nicht als isolierte, einzelstehende Mittel im Pool des homöopathischen Arzneischatzes, sondern in Verbindung mit anderen, verwandten Arzneimitteln. Kein ernsthafter Homöopath wird die in vielen Bereichen frappierende Ähnlichkeit der Nachtschatten Bell., Hyos. und Stram. bestreiten. Und bei vielen anderen Arzneigruppen, wie zum Beispiel den Spinnen, den Edelmetallen oder den Halogenen, finden sich jenseits aller individuellen Symptomatik der Einzelsubstanzen viele grundlegende homöopathische Gemeinsamkeiten. Je mehr sich Substanzen oder Lebewesen im Botanischen, Chemischen, Physikalischen, Biologischen etc. ähneln, umso ähnlicher bilden sich diese Ähnlichkeiten auch im Homöopathischen ab.

Die möglichst genaue Kenntnis der homöopathischen Familien lässt einen nicht nur homöopathische Gemeinsamkeiten von Arzneien erkennen, umgekehrt stellt sich dann auch die Frage, welche Symptome, Modalitäten und Themen wirklich mittelspezifisch sind. Die Verschlimmerung durch Einengung (nicht nur im Halsbereich), die Neigung zu Blutungen und blauen Flecken, PMS, Eifersucht und ein Bezug Sprache - Geschwätzigkeit wie auchim Hals stecken gebliebene Worte- sind typische Schlangenaspekte. Wer sich dessen bewusst ist, verordnet in solch einem Fall nicht routinemäßig den Buschmeister Lach., sondern riskiert differenzialdiagnostisch einen Blick auf andere Schlangen.

Homöopathische Familien sind keine fixierten, in Stein gemeißelten Klassifizierungen. Eine botanische Verwandschaft zum Beispiel ergibt nicht zwangsweise eine homöopathische Ähnlichkeit. Umgekehrt können sich Arzneien völlig unterschiedlicher Herkunft (Pflanze, Tier, Mineral etc.) in grundlegenden Charakteristika so ähneln, dass sie in die gleiche Familie gehören. So ist zum Beispiel das Gas Oxygenium mit seinem Hochmut, seinem Bedürfnis nach Wertschätzung, wie auch seíner Körperwärme (Verbrennungsprozesse) und seinem Frischluftverlangen im Dunstkreis des Schwefels anzusiedeln, während die Delfinmilch Lac delphinum eine wichtige Differenzialdiagnose zu Phosphor sein kann.




Ich bin absolut überzeugt, dass einer thematischen Herangehensweise, insbesondere an die Materia Medica, die Zukunft gehört. Die Zeitschrift 'Homoeopathia viva' verfolgt solch einen Denkansatz - klar und anschaulich dokumentiert. Zu sehen, wie andere ihre Fälle lösen und beurteilen, ist eine schöne Zugabe - Viva Homoeopathia!

Frans Vermeulen (Schweden)
Hier finden Sie weitere Referenzen




Schwerpunkthemen

Fast alle Ausgaben widmen sich einem Schwerpunktthema, manchmal einer klinischen Thematik (z.B. ADS/ADHS, Hormone & körpereigene Substanzen), des Öfteren einer homöopathischen Familie (Rötegewächse, Nosoden, radioaktive Substanzen ...). Ergänzend zu den Falldarstellungen und einem möglichen Artikel zu den Themen und körperlichen Schwerpunkten einer homöopathischen Familie, finden sich weitere Beiträge wie solche mit Informationen aus Botanik, Zoologie, Chemie, Technik, Kultur etc. zu den jeweiligen Arzneimitteln, Arzneimittelbilder oder differenzialdiagnostische Hinweise.


Hier geht es zur Schnellübersicht aller Ausgaben.

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