Heft 1/18 - Säuren in der Homöopathie (aktuelle Ausgabe)

Lacticum acidum, Oxalicum acidum ... (Versendung: 24./25. Mai)

Saeuren Homoeopathie Fluoricum Acidum
Mit Fachbeiträgen zu folgenden Acida:
- Lacticum acidum (Milchsäure)
- Hydrocyanicum acidum (Blausäure)
- Fluoricum acidum (Flusssäure)
- Ascorbicum acidum (Vitamin C)
- Oxalicum acidum (Oxalsäure)
- Formica rufa (Ameisensäureanteil bis 18 %)
- Carbolicum acidum (Karbolsäure)

Weitere Praxiserfahrungen:
- Crotalus horridus
- Carcinosinum
Die Frühjahrsausgabe 1/18 wird am 24./25. Mai ausgeliefert.


Säuren in der Homöopathie

Zur Einstimmung findet sich eine Einführung des Herausgebers Thomas Schweser, in der neben den chemischen Eigenschaften und homöopathischen Schwerpunkten von Säuren auch eine Übersicht von 99 lieferbaren Säuren wiedergegeben wird.


„Ich habe seit über 20 Jahren eine Herzneurose“

Oxalicum acidum war die Arznei der Wahl bei einer Frau mit Herzrasen, Panikattacken, Schwindel und Sehstörungen. Die Falldokumentation des Behandlers Christoph Schlüter gewährt einen Einblick in die Krankheitsdynamik der Oxalsäure Oxalicum acidum: die permanente Überanstrengung in Verbindung mit unzureichender Erholung und Auffüllung der Energiereserven (mit der Folge eines Burnouts), die hypochondrische Haltung der Patientin (schlimmer beim Denken an die Beschwerden), Herzrhythmusstörungen ...


Heilung einer schweren rheumatoiden Arthritis bei einer 15-jährigen Frau durch Lacticum acidum

Die Milchsäure Lacticum acidum heilte eine seit dem dritten Lebensjahr bestehende rheumatoide Arthritis mit starken Bewegungseinschränkungen, Schwellungen und Schmerzen. Der behandelnde Arzt Dr. Giacomo Merialdo (Genua) hat seinen Fall durch eine Materia medica zu Lac-ac. ergänzt (körperliche Schwerpunkte, Gemütssymptome und homöopathische Themen), die v.a. eigene Praxiserfahrungen mit der potenzierten Milchsäure beinhaltet.


Ascorbicum acidum - drei Praxiserfahrungen mit potenziertem Vitamin C

In der Homöopathie ein noch recht unbeschriebenes Blatt ist Acidum ascorbicum, von der der Therapeut Karl-Josef Müller anhand von drei Fällen ein rundes Bild liefert. In allen drei Fällen war das Verlangen auf saure Speisen ein erster Fingerzeig auf eine Säure. Während eine sehr an Arbeit und Leistung orientierte Patientin (das typische Säurenthema der Überforderung mit anschließender Erschöpfung/Schwäche) mit klimakterischem Haarausfall ihre „absolut saure“ Stimmung mehrfach thematisierte, waren bei einer anderen Patientin „Brennen“ und „heiß wie Feuer“ auffallende Begriffe. Bemerkenswert sind auch die Beschwerden im Zahnbereich: affiziertes Zahnfleisch („wie Mundfäule“), weiße Placken der Mundschleimhaut und bröckelnde Zähne aufgrund einer „Kalkstörung“. Die Hauptbeschwerden der drei Patientinnen waren ein chronisches Ekzem, multiple Warzen und klimakterische Beschwerden (Hitzewallungen, starker Haarausfall, Stimmungsschwankungen).


Rheumatoide Arthritis ...

... der Fingergelenke mit dem ständigen Drang, trotz Schmerzen etwas tun zu müssen, so die Kurzfassung des Beschwerdebildes der Patientin dieses Falles. Die Arznei Formica rufa, die bis zu 18 % Ameisensäure enthält, sowie Injektionen von Formica ex Animale, brachten die Beschwerden zum Abklingen, so dass das MTX (Antirheumatikum) abgesetzt werden konnte (Behandlerin: Ilka Jessen-Tietgen).


Die Flusssäure Fluoricum acidum ...

... erhielt eine Frau mit Kniearthrose, Heuschnupfen und sich ablösenden Hautfetzen und rezidivierenden Bläschen nach einer Gürtelrose. Auffallend war das Verhalten der Patientin während der Anamnese, einer Supervision vor einer Gruppe Homöopathiestudenten, in der sie sich abweisend bis herablassend gegenüber der Behandlerin und kokettierend zu den anwesenden Männern verhielt. Was das alles mit Fluoricum acidum zu tun hat, finden Sie auf den Seiten 40 bis 44 der Frühjahrsausgabe dieser Homöopathiezeitschrift. (Leiter der Supervisionsgruppe und Verfasser des Artikels: Felix Morgenthaler, Zürich)


„Schaffe ich es?“ - Kohlenstoffe und der Geburtsprozess

Einblicke in das homöopathische Verständnis der Kohlenstoffe allgemein sowie speziell in das der Karbolsäure (Phenol) Carbolicum acidum gibt die Therapeutin Sigrid Lindemann. Sie dokumentiert die Behandlung einer Frau mit Magensäurebeschwerden, Gelenkschmerzen und schneller Erschöpfung. Nachdem Calcium carbonicum 20 Jahre zuvor bei einem ähnlichen Beschwerdebild (partiell) geholfen hatte, erbrachte dann Carbolicum acidum den gewünschten Erfolg. Die Anamnese erfolgte nach der Empfindungsmethode nach Sankaran.


Hydrocyanicum acidum (Blausäure)

Hochdramatische Akuterscheinungen mit extremer Schwäche, ein Kawasaki-Syndrom, das die Mutter mit der Aussage „Ich habe gesehen, wie er immer weiter an Gewicht und Kraft verloren hat. Ich hatte viel Angst, weil ich gesehen habe, wie dieses Kind praktisch vor meinen Augen verschwindet." kommentierte, beschreiben prägnant den Fall des neunjährigen Yaron. Wie die Behandlerin Wyka E. Feige (Berlin) auf die Arznei Hydrocyanicum acidum kam und wie häufig und in welchen Potenzen Hydr-ac. verordnet werden musste, wird auf 10 Seiten anschaulich wiedergegeben.


Crotalus horridus bei einer Bipolaren Störung

Ein „Nachschlag“ ist dieser Fallbeitrag, der aus Platzgründen in der Schlangen-Ausgabe 2/17 nicht berücksichtigt werden konnte. Das äußerst misstrauische bis paranoide Wesen einer eifersüchtigen Patientin mit einem grundlegenden Gefühl von Ablehnung fand in der Waldklapperschlange Crotalus horridus ihr homöopathisches Therapeutikum (Behandlerin: Birgit Nalepa).


Carcinosinum bei Neurodermitis und multiplen Allergien

Die Krebsnosode Carcinosinum wurde einem fünfjährigen Mädchen verordnet, das in der Fremde das „liebste Kind“ ist, zu Hause aber nur schwer Regeln akzeptieren kann und die Angehörigen beschimpft. Welche Symptome und Überlegungen die Therapeutin Andrea Beitz-Ostermann (Berlin) trotz des für Carcinosinum (wohl eher) untypischen Verhaltens auf die Arznei brachten, wird im Abschlussbeitrag auf sechs Seiten dokumentiert.

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