Heft 2/18 - Autoimmunerkrankungen

Lupus erythematodes, Sarkoidose, Thrombozytopenie ... (aktuelles Heft)

Homoeopathie Rheuma Lupus Sarkoidose
Die Behandlung von Autoimmunerkrankungen anhand Praxiserfahrungen zu folgenden Erkrankungen:
- Immunthrombozytopenie (China officinalis)

- Psoriasis (Chimaphila umbellata)

- Lupus erythematodes (Phosphor)

- Polymyalgia rheumatica (Conchiolinum)

- Morbus Still (Castoreum canadense)
- general. Gelenkschmerzen (Ammonium phos.)
- Arthrose der Kniegelenke (Cyclamen europaeum)
- Sarkoidose (Bothrops lanceolatus)

Eine kleine „Immunsystemkunde“

Eine kompakte Einführung in das Wirken der allgemeinen (angeborenen) und der spezifischen (erworbenen) Immunabwehr, zusammengetragen vom Herausgeber Thomas Schweser.


Autoimmunthrombozytopenie bei einem Kind

Ein acht Jahre alter, geistig sehr pfiffiger und kreativer Bub, mit einer seit vier Monaten bestehenden Immunthrombozytopenie (9.000 Thrombozyten/µl). Schon fünf Wochen nach einer Gabe China officinalis C200 war der Wert auf 30.000 gestiegen. Nach vier Gaben Chin. C1000 lag sechs Monate später der Thrombozyten-Wert bereits bei 77.000. Den gesamten Fallverlauf, bis hin zum Erreichen des unteren Normwertes, lesen sie auf neun Seiten anschaulich dokumentiert von der Behandlerin Wyka Evelyn Feige.


„Ich kann 45 Minuten Spazierengehen ohne Orthese. Ich habe danach auch keine Schmerzen. Vorher ja da war es wie im Gefängnis.“

Eine Frau leidet seit 11 Jahren unter einer Arthrose der Kniegelenke. Mittlerweile trägt sie Knieorthesen, hat Schlafstörungen wegen nächtlichen Schmerzen und benötigte in der Praxis 10 Minuten für die acht Treppenstufen. Die Fallaufnahme und -analyse erfolgte nach der Empfindungsmethode nach Sankaran. Die Therapeutin Sigrid Lindemann führt aber auch eine Arzneibegründung nach der Methodik von Dr. Michal Yakir auf und gibt passende Rubriken aus den Bereichen Gemüt, Lokal- und Allgemeinsymptomatik. Das Heilmittel war das Europäische Alpenveilchen Cyclamen europaeum aus der Familie der Primulaceae (Primelgewächse).


Polymyalgia rheumatica und Zustand nach Lungenemobolie

Eine harmonieliebende Frau mit diagnostizierter Polymyalgia rheumatica, die unter Atemproblemen, Rückenschmerzen und Hüftbeschwerden litt. Zu ihren Rückenschmerzen äußerte sie: „Ich habe diesen Sand im Körper, direkt an der Wirbelsäule, als wenn ich am Strand bin. Der ganze Sand fliegt nach oben. Ich habe in der Wirbelsäule ein sandiges Gefühl. Und durch das Reiben dieser Sandkörner habe ich Schmerzen.“ Ein „Quellenfall“ von Ilka Jessen-Tietgen, der eine Verordnung von Conchiolinum (Perlmutt, Mater perlarum) zur Folge hatte. Zusätzlich wird auch noch die Falllösung nach der Empfindungs-Methode aufgeführt.


Weitere Praxiserfahrungen mit Conchiolinum

Ergänzend zum vorhergehenden Fall drei Kurzfalldarstellungen zur Veranschaulichung des Arzneimittelbildes von Conchiolinum (Autor: Thomas Schweser).


Sarkoidose (Morbus Boeck), dauerhaft geheilt mit Bothrops lanceolatus

Eine wortreich darauflos redende Frau kommt in die Praxis wegen einer Sarkoidose, die sich als Atemnot bei Anstrengung und Müdigkeit nach schnellen Erledigungen äußert. Weitere Beschwerden waren nächtliches Herzklopfen, das mit Panik und dem Gefühl von Atemnot einhergeht, „dicker“ Schleim aus dem Magen und ein Kloßgefühl im Hals (Behandler: Karl-Josef Müller). Zur Abrundung des Arzneimittelbildes von Bothrops lanceolatus werden noch zwei Fremdkasuistiken anskizziert.


Psoriasis im Genitalbereich mit heftigem Juckreiz

Das Dolden-Winterlieb Chimaphila umbellata war die passende Arznei bei einer Frau mit genitaler Schuppenflechte mit Schwellung, Entzündung und heftigem Juckreiz. Weitere Beschwerden waren Schwindelanfälle und ein Anschwellen der Zunge. Wie die Behandlerin Birgit Brangs mit der vierten Verordnung auf das Heidekrautgewächse Chimaphila umbellata kam, finden Sie auf den Seiten 40 bis 45 dieser Homöopathiezeitschrift.


Das Dolden-Winterlieb in der Praxis

Zur Vertiefung des Arzneimittelbildes von Chimaphila umbellata finden Sie in diesem Beitrag von Thomas Schweser Hinweise zur Familie der Ericaceae wie auch zum Dolden-Winterlieb.


Systemischer Lupus erythematodes

Heilung eines seit acht Jahren bestehenden Lupus erythematodes mit Phosphorus. Neben Schwäche und Symptomen eines zunehmend entgleisenden Immunsystems (Infektanfälligkeit, Blutbildveränderungen) litt die Patientin an brennenden Schmerzen (Augen, Gelenke, Nase, Lunge) und dem für Lupus typischen Gesichtserythem. Die Arzneifindung erfolgte mittels Abgleich mit den Symptomenreihen aus den „Chronischen Krankheiten“. Fallwiedergabe von Christoph Schlüter.


Morbus Still ...

... ist eine Erkrankung des rheumatischen Formenkreises. Die Hauptsymptome bei Erwachsenen sind Fieber, Gelenkschmerzen und lachsfarbene Exantheme. Die Patientin im vorliegenden Falles litt unter starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen aufgrund der rheumatoiden Arthritis. Sie betonte ihre starke Resonanz zu Holz und dem Wald, wollte als Kind immer Wälder malen und sagte: „Es täte mir gut mit Holz zu arbeiten. Bäume nähren und trösten mich gleichzeitig.“ Wie diese Affinität der Behandlerin Vedrana Schreiner bei der Arzneifindung half und welche Symptome bei der Repertorisation auf die Arznei Castoreum canadense (Bibergeil) wiesen, wird auf den Seiten 54 bis 62 dokumentiert. Abschließend äußerte die Patientin u.a.: „Ich war vor vier Wochen in der Uniklinik gewesen, alles war bestens. Der Oberarzt hat nicht glauben wollen, dass ich keine Schwellungen und keine Schmerzen mehr habe. Er hat darauf bestanden, dass Röntgenuntersuchungen gemacht werden ... Das MRT wurde mit radioaktivem Kontrastmittel von den Gelenken gemacht um zu sehen, ob das Rheuma weitergegangen ist. Die Ergebnisse waren super, die Knorpel sind perfekt. Ich kann das MTX weiterhin weglassen und in homöopathischer Behandlung bleiben. Er sagte, ich soll die Homöopathin nicht wechseln, auch wenn sie nicht an die Wirkung der Homöopathie glauben.“


Ammonium phosphoricum bei rheumatischen Gelenkbeschwerden

Theo erschien wegen rheumatischen Gelenkbeschwerden mit deutlichen Bewegungseinschränkungen in der Praxis. Im ersten Eindruck wirkt er sanft, aber im weiteren Verlauf offenbaren sich Misstrauen und unterschwellige Verärgerung. Er beklagte sich über verlorene Menschlichkeit und fehlendes Miteinander im Arbeitsleben. Prägend waren seine nicht wirklich anwesenden Eltern, was er seinem Vater bis heute nicht verziehen hat. Aspekte der verordneten Arznei Ammonium phosphoricum, sind Entfremdung und Misstrauen gegenüber der Gesellschaft, manchmal auch einhergehend mit der Neigung, sich als moralisch besser zu wähnen (Behandler: Felix Morgenthaler, Zürich).

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