Premierenausgabe einer Homöopathie-Zeitschrift
Brom und Bromverbindungen, Carcinosinum, Lac vaccinum, Rosa canina
Mit drei chronischen Kasuistiken bildet die Arznei Bromum den Schwerpunkt der Premierenausgabe der Homoeopathia viva. Zusätzlich werden noch ein Strontium-bromatum-Fall sowie zwei Natrium-bromatum-Kasuistiken vorgestellt. Weiterhin finden Sie Fälle zu folgenden Arzneien:
- Carcinosinum (häufige Infekte, Otitis media)
- Lac vaccinum (Morbus Hirschsprung)
- Rosa canina (Hundsrose, Heckenrose)
- Botanisches und Homöopathisches zu Rosengewächsen
- Seminarreport: Lithium-c., Osmium, Natrium-c., Conch.
Brom (Bromum, Bromatum)
Bromum, auch als Bromium oder einfach Brom bezeichnet, ist eine altbekannte Arznei, die u.a. für ihre Wirkung auf Haut (Akne), Drüsen und Atemtrakt bekannt ist. Psychisch sind nicht selten ausgeprägte Schuldgefühle einhergehend mit dem Gefühl, kontrolliert und beobachtet zu werden, vorhanden. Drei Kasuistiken dokumentieren Beschwerden und Besonderheiten der Patienten, denen Brom in potenzierter Form zu mehr Gesundheit verholfen hat.
Strontium-bromatum und Natrium-bromatum
Ein interessantes homöopathisches Mittel ist Strontium-bromatum, das Aspekte von Bromium mit dem strontiumtypischen Bedürfnis nach Führung und Unterstützung verbindet.
Seine Erfahrungen mit Natrium-bromatum bei Folgen von sexuellem Missbrauch gibt der griechische Homöopath George Loukas anhand zweier Kasuistiken in dieser Homoeopathie-Zeitschrift wieder.
Carcinosinum bei einem Kind
Carcinosinum war die passende Arznei bei einem „folgsamen und problemlosen“ Kind, das wegen chronisch-rezidivierender Infekte mit Mittelohrentzündungen in Behandlung gebracht worden war. Ingesamt drei Gaben Carcinosinum C 200 bzw. C 1000, verordnet innerhalb von zwei Jahren, reduzierten nicht nur signifikant die Infektionsneigung, sondern ließen das Mädchen auch viel selbstsicherer und mutiger werden. Die Aussage der Mutter, das ihre Tochter „früher folgsamer und problemloser“ gewesen sei, und dass der vier Jahre ältere Bruder gelegentlich schon mal „leichte Durchsetzungsprobleme“ gegen seine Schwester habe, belegen die ganzheitliche Wirkung von Carcinosinum.
Lac vaccinum bei einem Fall von Morbus Hirschsprung
Potenzierte Kuhmilch, Lac vaccinum, wurde bei einem Kind mit der Diagnose Morbus Hirschsprung verschrieben. Aufgrund der arzneilichen Wirkung von Lac vaccinum konnte nicht nur ein künstlicher Darmausgang vermieden werden, sondern auch die bisher durchgeführten Einläufe waren nicht mehr notwendig, da keine Obstipation mehr vorhanden war. Wie so oft bei einem sehr gut passenden Arzneimittel besserte sich jedoch noch anderes jenseits der Hauptbeschwerde. Wie die Homöopathin zur Arznei Lac vaccinum kam, beschreibt ein fünfeinhalbseitiger Artikel.
Rosa canina, Rosa damascena und andere Rosengewächse
Zwei weitere Artikel widmen sich den Rosengewächsen. Der erste dokumentiert die Behandlung einer Frau (chronische Nebenhöhlenentzündungen) mit Rosa canina. Der zweite Beitrag enthält Informationen zu Rosengewächsen aus botanischer, mythologischer und homöopathischer Sicht, wobei speziell auf Rosa canina (Hundsrose, Heckenrose, Hagebutte) und die Damaszenerrose, Rosa damascena, eingegangen wird.
Eine weitere Rosa-canina-Kasuistik finden Sie im » Sonderheft "Hundearzneien".
Seminarmitschrift: Lithium carbonicum, Natrium carbonicum, Osmium metallicum, Conchiolinum (Mater perlarum)
Zum Abschluss erfolgt die Wiedergabe der Fälle eines Videoseminars (Gauting, Januar 2003). Den Anfang bildet Mike Keszler mit der Behandlung eines 30-jährigen Mannes (seborrhoisches Ekzem, schwere Depressionen) mit Lithium carbonicum. Danach folgt die homöopathische Begleitung der Chemotherapie eines Mannes mit Natrium carbonicum durch Anne Schadde. Nach einem kurzgefassten Kalium jodatum Fall findet sich eine Osmium Kasuistik. Dieser Patient mit schweren Depressionsschüben und Bluthochdruck wurde anfangs vergeblich mit Argentum metallicum, Staphisagria, Bismuthum um Aurum metallicum behandelt. Eine Analyse nach Jan Scholten erbrachte dann den Hinweis auf Osmium metallicum. Zum Seminarabschluss zeigte Anne Schadde Fälle dreier kalkhaltiger Substanzen, von denen die Behandlung eines entwicklungsverzögerten Kindes mit Conchiolinum (Perlmutt, Mater perlarum) dokumentiert wird.
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